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Das Diesel-Privileg: Warum Diesel billiger ist – und wie lange noch

Diesel kostet meist 15–20 Cent weniger als Benzin. Das ist kein Zufall, sondern politischer Wille – der seit Jahrzehnten Lkw-Unternehmen subventioniert.

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Der Steuerunterschied im Detail

SteuerartBenzin E5DieselUnterschied
Energiesteuer65,45 Ct/L47,04 Ct/L–18,41 Ct/L
Mehrwertsteuer (19%)≈ 30 Ct/L≈ 28 Ct/L–2 Ct/L
CO₂-Abgabe 2026≈ 15,7 Ct/L≈ 17,4 Ct/L+1,7 Ct/L
Staatliche Last gesamt≈ 111 Ct/L≈ 92 Ct/L–19 Ct/L

Der Hauptunterschied liegt in der Energiesteuer: 18,41 Cent weniger pro Liter Diesel. Das kostet den Staat rund 7 Milliarden Euro Steuereinnahmen pro Jahr – ein verstecktes Subventionsprogramm für den Güterverkehr.

Warum wurde das Dieselprivileg eingeführt?

Das Dieselprivileg geht auf die 1950er Jahre zurück. Damals sollte der Güterverkehr günstig bleiben. Lkw, Busse und Traktoren fahren mit Diesel. Das Privileg wurde nie abgeschafft, weil die Lkw-Lobby es erfolgreich verteidigt.

Der Diesel-Widerspruch
Diesel stößt mehr CO₂ pro Liter aus als Benzin (2,65 kg vs. 2,37 kg). Trotzdem zahlt er weniger Energiesteuer. Mit steigender CO₂-Abgabe nähern sich die Gesamtkosten an – bis 2030 könnte Diesel teurer als Benzin werden.
⚠️ Fahrverbote: Ältere Diesel (Euro 4 und 5) sind in vielen Innenstädten bereits verboten oder von Verboten bedroht. Wer einen älteren Diesel fährt, sollte die Entwicklung im Auge behalten.
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