Saisonale Tank-Tipps
Preise folgen dem Kalender: Ferienbeginn, Brückentage und Winterware sorgen jedes Jahr für dieselben Muster.
- +7 ct
- vor Ferienbeginn
- +4 ct
- Freitagnachmittag
- −5 ct
- Dienstagabend
Ferienzeit
01In den Tagen vor Ferienbeginn steigen die Preise in den betroffenen Bundesländern verlässlich um fünf bis acht Cent. Wer am Donnerstag vor dem ersten Ferienwochenende tankt, zahlt weniger als am Freitagmorgen. Die Rückreisewelle wiederholt das Muster in umgekehrter Richtung.
Der Effekt ist regional. Weil die Ferien in Deutschland gestaffelt sind, wandert die Preiswelle durch die Bundesländer. Grenznahe Bewohner tanken in dieser Zeit oft günstiger im Nachbarland.
Die Autobahn-Falle im Urlaub
02Mit voll beladenem Auto, Dachbox und Kindern auf der Rückbank ist der Umweg zur günstigen Station unbeliebt — und genau darauf ist die Preisgestaltung an Raststätten ausgelegt. Plane den Tankstopp vor der Abfahrt ein, nicht unterwegs.
Winter
03Winterdiesel enthält Additive gegen Ausflocken und ist in der Herstellung teurer; zwischen November und Februar liegt Diesel daher etwas höher. Dazu kommt der höhere Realverbrauch: kalte Motoren, Sitzheizung, Winterreifen und Schneematsch summieren sich auf ein bis zwei Liter auf 100 Kilometer.
Nicht Sommerdiesel bunkern. Im Kanister gelagerter Sommerdiesel kann bei Frost ausflocken und den Filter zusetzen. Wer Reserve hält, tauscht sie vor dem Winter.
Stau und Stop-and-Go
04Im Stau verbraucht ein Verbrenner zwischen 0,5 und 1,5 Liter pro Stunde im Standgas. Start-Stopp-Systeme sparen hier real, sind aber bei Klimabetrieb oft deaktiviert. Bei absehbaren Wartezeiten über einer Minute lohnt das Ausschalten des Motors immer.