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Wird Sprit billiger? Was Experten für 2026 erwarten
Der Rohölpreis schwankt, die CO₂-Abgabe steigt, OPEC+ spielt mit der Fördermenge. Was bedeutet das für dein Portemonnaie?
Die drei größten Preistreiber 2026
| Faktor | Trend | Auswirkung auf Spritpreis |
|---|---|---|
| Rohölpreis (Brent) | ≈ 78 $/Barrel – stabil | ± 0 Ct/L |
| CO₂-Abgabe | Steigt auf 55 €/t CO₂ | +1–2 Ct/L |
| OPEC+ Förderung | Kürzungen bis Ende 2026 | +3–5 Ct/L |
| Euro/Dollar-Kurs | EUR leicht schwächer | +1–3 Ct/L |
| Raffinerie-Kapazität | Europäische Engpässe | +2–4 Ct/L |
Drei Szenarien für 2026
Basisszenario (60%): Rohöl bleibt zwischen 70 und 85 Dollar. Benzin kostet im Jahresdurchschnitt 1,85 bis 1,95 Euro. Keine großen Ausschläge.
Pessimistisches Szenario (25%): OPEC+ kürzt stärker, geopolitische Eskalation. Rohöl steigt auf 100–120 Dollar. Benzin könnte 2,10 bis 2,30 Euro kosten.
Optimistisches Szenario (15%): US-Fracking auf Hochtouren, China-Nachfrage schwächelt. Rohöl fällt auf 60–70 Dollar. Benzin könnte auf 1,70–1,80 Euro sinken.
★ Was du jetzt tun kannst
Unabhängig vom Preis: Wer die günstigste Tankstelle nutzt, spart immer 5–15 Cent gegenüber dem Marktdurchschnitt. Bei 15.000 km/Jahr sind das bis zu 300 Euro – egal ob Sprit teurer oder billiger wird.
⚠️ Die CO₂-Abgabe steigt 2026 auf 55 Euro pro Tonne. Das bedeutet automatisch 1,5 Cent mehr pro Liter Benzin und 1,7 Cent mehr pro Liter Diesel – unabhängig vom Ölpreis.